Freitag, 14. Dezember 2018
Einwohnerversammlung der VG Vallendar mit der OG Niederwerth

Ortsgemeinde Niederwerth

Einwohnerversammlung der VG Vallendar mit der OG Niederwerth

VG-Bürgermeister Fred Pretz und Dipl.-Ing. Michael Faßbender referieren

Die VG Vallendar und die OG Niederwerth hielten ihre jährliche Einwohnerversammlung im Saalbau des Gasthauses „Zur Rheinschanz“ ab, nur knapp 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger fanden den Weg zur inhaltsreichen Versammlung.

In Vertretung von Ortsbürgermeister Sepp Gans moderierte Beigeordneter Helmut Klöckner die einzelnen Tagesordnungspunkte. Zunächst referierte Michael Faßbender vom Planungsbüro Sprengnetter aus Brohl die Vorplanungen zur Sanierung der Brückenstraße. Zwei Varianten werden favorisiert, die den Anliegern demnächst vorgestellt werden. Finanzielle Grundlage für die Sanierung ist die Satzung Wiederkehrende Beiträge (WKB), nach der alle Bürgerinnen und Bürger der Insel in Solidarität finanziell beteiligt sind (65 %), die Ortsgemeinde trägt 35 % des Kostenvolumens von ca. 420.000 €. Standard soll nach Vorstellung des Gemeinderats sein: höhengleicher Ausbau mit einseitigem Bürgersteig, neue Beleuchtung der Marke „Kairo“, gepflasterte Parkbuchten, Erneuerung der Hausanschlüsse (bis Grundstücksgrenze) und ggf. Kanalsanierung so wie z.B in der Straße „Am Stiel“. Das Projekt sei für 2014 vorgesehen.

VG-Bürgermeister Pretz informierte über die Energiewende im Allgemeinen und die Möglichkeiten für Windkraft-Anlagen in der VG Vallendar im Besonderen. Nach den Vorgaben des Landesentwicklungsplanes (LEP) werden die Bemühungen um mögliche Flächen für solche Anlagen auf die Flächennutzungspläne der Kommunen runtergebrochen, so auch in der VG Vallendar. Fred Pretz machte deutlich, dass in seiner VG diese Flächen nur sehr begrenzt zu finden seien und der Schwerpunkt der VG auf Solidarpakte mit benachbarten Verbandsgemeinden zu legen sei. Beigeordneter Klöckner informierte über die jüngsten Initiativen der Ortsgemeinde, wie die in Auftrag gegebene Sanierung der Kirchenmauer entlang des Klosterhofes und die Ergänzung der Straßenbeleuchtung in der Schlossstraße und die Vergabe der Ingenieurleistungen für den anstehenden Abbruch der gemeindeeigenen Gebäude in der Steinstraße. In der anschließenden Diskussion wurden interessante Fragen gestellt, Anregungen gegeben und Informationen ausgetauscht. Bleibt der Pontaumur-Platz in der Brückenstraße? Selbstverständlich! Wie soll in Zukunft in der Rheinstraße geparkt werden? Nur noch in den vorgegebenen Parkbuchten in Fahrtrichtung! Wird die Parkraumsituation auch in anderen Straßen neu geordnet? Ja, als nächstes auf der „Atzel“. Wie werden die angemahnten Verstöße im Außenbereich kontrolliert? Der Kreis hat die Aufsichtspflicht gemäß der Landesbauordnung, Fristsetzungen für Rückbauforderungen und Korrekturen war der 28.10.2012. Wann werden die Wirtschaftswege, insbesondere Richtung Südspitze saniert? Die Gemeinde allein kann dies finanziell nicht schultern, höchstens über Kredite. Nach knapp zwei Stunden endete eine gute, interessante und informationsreiche Einwohnerversammlung, die mehr Resonanz verdient gehabt hätte.               

 

BUZ: 1.VG-Bürgermeister Fred Pretz und Beigeordneter Helmut Klöckner führten durch die Tagesordnung.

2. Dipl.-Ing. Michael Faßbender erläuterte seine Vorplanungen zur Brückenstraße.

3. Eine Variante sieht eine grundsätzliche Verlegung der Grünflächeninsel vor.

4. Interessierte Bürger bekamen reichlich Information und diskutierten kräftig mit.

   

   

 
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